• Johannes Altmann

WSV als weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Fair Trade Gemeinde St. Englmar

Auch der WSV Sankt Englmar unterstützt das Bestreben des Bergdorfs, sich bald Fair Trade Town nennen zu dürfen. So haben die Sportler mit Beginn der neuen Saison im Kioskverkauf auf Kaffee aus fairem Handel umgestellt. Beim Besuch der eigens eingerichteten Steuerungsgruppe der Gemeinde beim Heimspiel gegen die DJK Rattenberg sagte am Sonntag der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter und Kiosk-Chef Andi Klingerbeck, dass er gemeinsam mit seinem Team diesen Gedanken nur zu gerne unterstütze.


Für einen geringen Mehrpreis erhalte man ebenso gute Qualität und könne darüber hinaus dafür sorgen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Der Sprecher der Steuerungsgruppe Bernhard Englberger dankte den Verantwortlichen, insbesondere den beiden WSV-Vorsitzenden Mario Muhr und Johannes Altmann. Schließlich könne eine Fair Trade Gemeinde nur dann Fair Trade Gemeinde sein, wenn möglichst viele Akteure aus den unterschiedlichen Bereichen dies auch ernst nähmen.

Bürgermeister Anton Piermeier freute sich ebenso. Auf diese Weise habe man für die Bewerbung wieder ein Kriterium und damit wieder ein gutes Stück auf dem Weg zum großen Ziel geschafft. Wie Piermeier betonte, reiche nach den offiziellen Vorgaben ein beteiligter Ortsverein. Dass sich aber neben dem Heimat- und Volkstrachtenverein mit dem WSV eine weitere Institution einbringe, zeige, dass Fair Trade in Sankt Englmar peu à peu mit Leben gefüllt werde.

Stellvertretender Landrat Andreas Aichinger lobte die Bemühungen der Gemeinde. Atting habe das Siegel schon, Leiblfing bewerbe sich momentan ebenfalls und wenn auch seine Heimatgemeinde Sankt Englmar erfolgreich sei, passe das zum Fair Trade Landkreis Straubing-Bogen bestens. Nachhaltigkeit, so Aichinger weiter, dürfe auf Dauer keine Floskel bleiben. Er stellte nochmals heraus, dass sich Fair Trade und regional keinesfalls ausschließen. Der Fair Trade Gedanke impliziere, für Lebensmittel, die nicht in der Heimat erzeugt werden können, angemessene Preise zu zahlen. Andernfalls sei natürlich heimischen Produkten – egal ob konventionell oder biologisch hergestellt – der Vorzug zu geben.


Freuen sich über die Initiative der (von links) WSV-Kiosk-Chefin Tina Dietl, Sprecher der Steuerungsgruppe Bernhard Englberger, stellvertretenden Landrat Andi Aichinger, Bürgermeister Anton Piermeier, Gemeinderat Mario Muhr, Fußball-Abteilungsleiter Daniel Troiber, 2. WSV-Vorsitzender Johannes Altmann, Mitglied der Steuerungsgruppe und Sprecherin des Pfarrgemeinderats Ingrid Stieglbauer, 2. Abteilungsleiter sowie Kiosk-Chef Andi Klingerbeck – Foto: Andi Aichinger

5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen